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  • 0.1: Züchterbezeichnung für ein weibliches Kaninchen

  • 1.0: Züchterbezeichnung für ein männliches Kaninchen

  • Aalstrich: Farblich abgesetzte Linie die von den Ohren bis zur Blume auf der Wirbelsäule verläuft

  • AB: Abkürzung für Antibiotikum/ Anibiotika

  • Abort: Fehlgeburt

  • Abszess: Eitrige Entzündung, oft innerlich, kommen bei Kaninchen oft vor, sollten offen gehalten und gespült werden, damit sie ausheilen können.

  • Albinismus/Albino: Völliges Fehlen von Farbstoffen, weiße Tiere mit roten (unpigmentierten) Augen. Es gibt allerdings auch Rassen mit roten Augen, die keine Albinos sind.

  • Analdrüsen: Durch sie werden die Kotperlen mit einem individuell riechendem Sekret überzogen

  • Anatomie: Aufbau des Körpers, Lage der einzelnen Körperteile und Organe

  • Angora: langhaarige Kaninchenrasse, die zur Wollgewinnung regelmäßig geschoren werden muß

  • Augenring: Farblich abgesetzter, gleichmäßiger Farbring ums Auge bei einige Rassen, z.B. Schecken, Hotot

  • BA: Blauauge

  • Bachblüten: Meist in Alkohol konservierte wässrige Auszüge von bestimmten Pflanzen, denen gewisse Heilkräfte bei seelischen Beschwerden zugesagt werden. Auch als Globuli erhältlich.

  • Backenpunkt: Bei Schecken typischer Farbpunkt unterhalb des Auges in der Farbe der übrigen Scheckung

  • Bastard: Tier das aus Kreuzung von zwei verschiedenen Rassen entstanden ist.

  • BB: Abkürzung für Bachblüten oder Abkürzung für "Bene Bac", siehe auch BBB

  • BBB oder Bird Bene Bac: Ernährungsergänzungsmittel bzw. Medikament zur Wiederherstellung oder Unterstützung der Darmflora nach Operationen oder Antibiotikabehandlungen.

  • Behang: Ohren des Widders

  • Blinddarmkot: Knäuel traubenartig zusammengeballter, kleiner Kotpillen von matschiger Konsistenz. Enthalten wichtige Vitamine, Proteine und Bakterien und werden von den Kaninchen meist direkt vom After her wieder aufgenommen.

  • Blume: Schwanz des Kaninchens

  • Böbbelketten: Mit Haaren verbundene Kotketten, werden meist während des Fellwechsels oder bei putzeifrigen Tieren gebildet. Zeigen an, dass die aufgenommenen Haare zumindest wieder ausgeschieden werden

  • Bock: Alte Bezeichnung für das männliche Kaninchen

  • Bucht: Oft recht kleiner Kaninchenstall in der Landhaltung oder beim Züchter

  • CC Critical Care: Pulveriertes Mischfutter zum anrühren , enthält Heupulver und andere Beimengungen, zur Zwangsernährung bei Krankheiten oder um geschwächte Tiere aufzupäppeln.

  • Chinchilla: eigentlich ein eigenständiges Tier, bei Kaninchen eine eigene Fellfarb-und Rassebezeichnung

  • Chromosomen: Träger der Erbinformationen wie z.B. Geschlecht, Farbe, Größe etc.

  • Chronisch: Immer wiederkommend ( z.B. Erkrankung)

  • Decken/Deckakt: Sexualakt zwischen Rammler und Häsin

  • Dominant: Bei Genen die überschreibende Erbinformation, bei Tieren ein andere Tiere unterdrückendes, meist ranghöheres Tier.

  • DR: Deutscher Riese

  • DW: Deutscher Widder

  • Exterieur: Das gesamte äußere Erscheinungsbild eines Tieres

  • Farbenzwerge: Echte Zwergkaninchen, die in den üblichen Rassenfarbgebungen gezüchtet werden.

  • Farbschlag: unterschiedliche Farbvarianten einer Rasse

  • Frühkastration: Entfernung der Hoden vor der Geschlechtsreife

  • FW: Französischer Widder

  • Gene: Erbinformationen, z.B. Geschlecht, Farbe, Größe etc.

  • Genetik: Vererbungslehre, wer züchten will, sollte darin sehr bewandert sein.

  • Genotyp: Die Gesamtheit der in den Chromosomen vorhandenen Erbinformationen

  • Gesäuge: Zitzen der Häsin

  • Geschlechtsecken: kleine unbehaarten Taschen neben den Geschlechtsteilen, sowohl bei der Häsin als auch beim Rammler. Hier liegen die Inguinaldrüsen (Leistendrüsen). Sie Verströmen einen süßlich bis strengen Geruch und dienen den Tieren zur gegenseitigen Erkennung

  • Geschlechtsreife: Der Zeitpunkt, ab dem Kaninchen sich vermehren könnten, jedoch sind die Tiere körperlich noch nicht ausgewachsen, was bei einer zu frühen Befruchtung zu Schäden bei Mutter und Babys führen kann.

  • Globulis: kleine Tablettenkügelchen in Stecknadelkopfgröße aus Zucker mit mehr oder weniger konzentriertem Wirkstoffanteil

  • Grannenhaare: Die äußere, etwas festere Behaarung des Kaninchens, ragt über die viel vollere und feinere Unterwolle hinaus.

  • Hasenscharte: eine Spalte in der Oberlippe, typisch bei allen Hasenarten

  • Häsin: Aktuelle Bezeichnung für das weibliche Kaninchen

  • Heterozygot: Mischerbig, Eltern hatten unterschiedliche Erbinformationen, die Nachkommen können anders aussehen als eines der Elternteile

  • Homöopathie: Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten in unterschiedlichen Konzentrationsstärken, entweder durch den Tierarzt oder durch den Tierheilpraktiker

  • Homozygot: Reinerbig, beide Elternteile waren derselben Rasse, hatten dieselben Erbinformationen

  • Hormone: Informationsübermittler für körperliche Abläufe

  • Impfung: Spritzen von Antikörpern gegen bestimmte Krankheiten (z.B. Myxomatose, Chinaseuche), wird vom Tierarzt durchgeführt.

  • Inguinaldrüsen (Leistendrüsen): Drüsen in den sogenannten Geschlechtsecken, kleinen unbehaarten Taschen neben den Geschlechtsteilen, sowohl bei der Häsin als auch beim Rammler. Verströmen einen süßlich bis strengen Geruch und dienen den Tieren zur gegenseitigen Erkennung

  • Inzucht: Paarung von direkt verwandten Tieren, in der Zucht durchaus gewollt, um gute Merkmale zu verfeinern.

  • Kastration: Entfernung eines Teils der inneren Geschlechtsorgane der Kaninchen um eine Vermehrung auszuschließen. Wird hauptsächlich bei Rammlern gemacht.

  • Kronen: hügelige Ohrknorpel zwischen den Ohren beim Widder, bei einigen Rassen besonders ausgeprägt

  • Kruppe: Hinterer Rückenteil (Becken/Kreuzbein), bis hin zur Blume

  • KW: Kleinwidder

  • Latent: Verborgene, meist rezessive genetische Informationen

  • Läufe: Füße/Beine des Kaninchens

  • Leuzismus: Durch fehlende Pigmente verursachte Weißfärbung des Haarkleides leuzistisch weiße Rassen wie zum Beispiel Weiße Wiener haben weißes Fell und blaue Augen.

  • Löffel: Ohren des Kaninchens

  • Löwenköpfchen: Eine noch nicht anerkannte "Rassengruppierung" mit lang behaarten Körperregionen, meist am Kopf.

  • Mutation: Plötzliche Veränderung von Eigenschaften in einem Organismus, kann sowohl Mißbildungen oder krankhafte Veränderungen hervorrufen als auch die Basis zu einer neuen Rasse sein.

  • Nagermalt: Malzpaste, die als Verdauungshilfe beim Haarwechsel eingesetzt wird

  • Nekrosen: Abgestorbene Gewebeteile

  • Nickhaut: Auch "drittes Augenlid" genannt, schiebt sich bei einigen Rassen verstärkt vom vorderen Augenwinkel her über das Auge

  • Ovulation: Eisprung

  • Pellets: Unterschiedlichste Futtermittel oder Einstreuarten zu kleinen Würsten/Stäbchen gepresst, kann aus den verschiedensten Inhaltsstoffen bestehen( z.B. Mischfutter, Apfel, Luzerne, Heu, Wiesengras, Stroh und vieles mehr)

  • Perinealtaschen: Geschlechtsecken, Hauttaschen neben den Geschlechtsorganen, beherbergen die Inguinaldrüsen ( siehe auch dort)

  • Phaenotyp: Äußerer Erscheinungstyp

  • Physiologie: Erklärt die Funktion des Körpers und seiner Organe

  • Pigmente: Zellfarbstoffe, bestimmen Hautfarbe, Fellfarbe, Augenfarbe etc.

  • Quarantäne: Trennzeit unterschiedlicher Länge, entweder bei Anschaffung eines neuen Tieres oder nach Krankheiten oder Kastration

  • RA: Rotauge

  • Rammeln: Aufspringen meist des männlichen Kaninchens auf das Weibchen zum Vollzug des Deckaktes, aber durchaus auch Dominanzverhalten unter den Tieren zur Klärung der Rangfolge

  • Rammler: Aktuelle Bezeichnung für das männliche Kaninchen

  • Rasse: Nach bestimmten Merkmalen festgelegtes Erscheinungsbild

  • Reinerbig: Wenn beide Elterntiere dieselben reinrassigen Erbanlagen vorweisen können.

  • Rexkaninchen: Kaninchenrasse mit sehr kurzem Fell. Die langen und festeren Grannenhaare sind nicht mehr vorhanden oder zurückgebildet. Dadurch kommt die weiche Unterwolle zum Vorschein. Bei Rexkaninchen sind auch meist die Tasthaare an Augen und Schnauze zurückgebildet.

  • Rezessiv: z.B. Erbanlagen, die den dominanten (überdeckenden) Erbanlagen unterlegen sind. Sie kommen nur durch, wenn beide Elterntiere dieselben rezessiven Erbinformationen haben.

  • Rohfaser: wertvoller Inhalt an pflanzlichen Fasern in Futtermitteln, Heu etc., wichtig für eine intakte Verdauung bei Kaninchen. Zu Vergleichen mit den Ballaststoffen bei der menschlichen Ernährung.

  • Satin: Kaninchenrasse mit besonders glänzendem, satinähnlich schimmerndem Fell, gibt's in verschiedenen Farbschlägen

  • Scheinschwangerschaft: Verhalten wie bei einer normalen Schwangerschaft wie Nestbau, Anschwellen der Milchdrüsen, Rupfen von Bauchfell ohne tatsächliche Schwangerschaft, kann bei übermäßigem Vorkommen zu Wucherungen an den inneren weiblichen Geschlechtsorganen führen.

  • Schnalle: Bezeichnung für das weibliche äußere Geschlechtsteil (Scheide) beim Kaninchen

  • Scrotalsäcke: Hautfalte zwischen den hinteren Oberschenkeln, indenen die Hoden liegen

  • Submandibulardrüsen (Kinndrüsen): dienen zur Reviermarkierung, werden durch überstreichen benutzt

  • TA/ TÄ: Tierarzt/Tierärztin/Tierärzte

  • Tätowierung: Markierung im Ohr von Zuchtkaninchen, daran kann man Alter und Herkunft ablesen. Anerkannte Kaninchenzüchter in Deutschland tätowieren beide Ohren ihrer Tiere. In das eine Ohr wird die Vereinsbezeichnung und in das andere Ohr unter anderem der Geburtsmonat tätowiert. Die "Teutofarm" tätowiert ein "T" ins linke Ohr.

  • Teutofarm: Gewerblicher Zuchtbetrieb von meist kleinen Mischlings-Kaninchen, sind zwar mit einem "T" tätowiert, aber keine anerkannte Rasse. Bleiben meist nicht so klein wie im Zoogeschäft versprochen

  • THP: Tierheilpraktiker/in

  • TP: Tierpsychologe

  • Trofu: Abkürzung für Trockenfutter allgemein, es kann sich sowohl um Pellets handeln (getreidehaltig oder getreidefrei) als auch um getrocknetes Gemüse, Obst oder Trockenkräuter .

  • Wamme: Fellfalte am Hals, meist nur bei Häsinnen, ehemaliges Rassezeichen, oft auch Zeichen von Übergewicht. Es gibt auch Bein- und Bauchwammen

  • Werfen: Die Geburt

  • Widder: Kaninchen mit hängenden Ohren

  • Wurf: Die Babys der Häsin

  • WW: WeißeWiener

  • Zahnspitzen: kleine Auswüchse am Backenzahn, oft schmerzhaft, können Wunden verursachen und Abszesse nach sich ziehen, sollten vom Tierarzt entfernt ( abgeschliffen) werden

  • Zippe/Zibbe: Frühere Bezeichnung für das weiblichen Kaninchen

  • ZW: Zwergwidder

  • Zwangsernährung: Wenn das Kaninchen z.B. krankheitsbedingt nicht frisst oder nicht fressen kann, wird z.B. mit Critical Care oder Möhrenbrei mit Heupulverbeimengung per Spritze ohne Nadel zugefüttert, damit das Tier Nahrung bekommt und die Verdauung nicht ins stocken kommt.

  • Zwergkaninchen: Eigentlich Kaninchen bis zu einem bestimmten Körpergewicht (Hermelin, Farbenzwerge, haben meist besonders kurze Ohren), oft werden von Laien aber alle kleineren Rassen und Mischlinge, die als Haustier nicht zur Schlachtung gehalten werden fälschlicherweise als Zwergkaninchen bezeichnet.

Quelle: Das große Buch vom Kaninchen

Ich züchte im kleinen Rahmen, Löwenwidder, Teddywidder sowohl auch Zwergwidder CT
Über einen netten GB Eintrag würde ich mich und meine Ninchen sehr freuen !!!
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